Zwischen 14 und 18 Jahren verlieren Sportvereine besonders viele Jugendliche. Beim ESV München-Ost sieht man das in den eigenen Zahlen. Am 25. Oktober 2026 hat der Verein deshalb erstmals einen Spieltag der MUNICH LOCAL HEROES ausgerichtet, der Hybrid-Sports-Turnierserie von PULSE Series. 35 Spielerinnen und Spieler aus sechs Teams spielten im Eisenbahner Fußballzentrum München-Ost 5 gegen 5 auf dem Kleinfeld und 2 gegen 2 an der Konsole. Beide Ergebnisse zählen in einer gemeinsamen Wertung.

„Genau die Zielgruppe, die wir reinkriegen wollen“

Michael Mössinger, Geschäftsführer des ESV München-Ost e.V., beschreibt das Problem aus Vereinssicht:

*„Wir merken das auch an unseren Zahlen, dass einfach die Absprungquote bei uns im Sport zwischen, ich sag mal, 14 bis 18 mit am höchsten ist. Das ist genau die Zielgruppe, die wir hier probieren reinzukriegen. Dass sie einfach mal an der Sportstätte sind, egal ob Halle oder Platz, und wir dann vielleicht die Brücke bauen können, um sie dort wieder tatsächlich in Bewegung und in den Sport zu bringen.“*

Und weiter: „Wir sind ein breiter Sportverein, wir wollen Sport für alle schaffen … und freuen uns, dass wir da eine Kooperation starten können.“

Norman Habermann, Jugendleiter und stellvertretender Abteilungsleiter Fußball, hat das Format zum ersten Mal live gesehen:

*„Ich weiß, dass das sehr gut ankommt, und ich finde es ultra cool, dass man das miteinander kombiniert. Draußen auf dem Platz, hier an der Konsole, gleichzeitig. Das ist ein Format, das ich so nicht kannte. Ich sehe ein Riesenpotenzial, dass es eine tolle Sache wird. Ich bin überzeugt davon.“*

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Was wir aus drei Spieltagen gelernt haben

1. Der Drop-out ist real und gut belegt. Sportwissenschaftler Prof. Dr. Torsten Schlesinger (Ruhr-Universität Bochum) beschreibt dasselbe Muster im Fußball: Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren hören besonders häufig auf. Bei A- und B-Junioren sank die Zahl der Mannschaften im Spielbetrieb von 18.000 (2010) auf 15.000 (2018). Weltweit erreichen laut einer WHO-geführten Studie mehr als 80 % der 11- bis 17-Jährigen nicht die empfohlene eine Stunde Bewegung am Tag.

2. Gaming ist der Zugang, nicht die Konkurrenz. Bei PULSE Series beginnt jede Runde an der Konsole. Danach geht dieselbe Teampaarung auf den Platz. Wer an der Konsole zurückliegt, muss auf dem Feld aufholen. Schiedsrichter Andres Mussa: „Dann gibt man viel mehr Gas, wenn man zum Beispiel 5:0 hinten liegt … Beides auf einmal. Es ist geil.“

3. Wachstum entsteht über Weiterempfehlung. Am ersten Spieltag (08.10.) standen 14 Spielerinnen und Spieler in den Aufstellungen. Am zweiten (15.10.) waren es 27, am dritten (25.10.) 35. Dafür gab es kein Werbebudget. Konstantinos (Diamant 2) erzählt: „Ich wusste davor nicht, dass es existiert, aber ein Kollege von mir hat mir davon erzählt.“

4. Jeder bekommt seine Bühne. Jedes Tor wird erfasst, dem Spieler zugeordnet und automatisch zum Clip. Am dritten Spieltag entstanden so 80 Clips, und für 245 von 273 Toren seit September liegt ein Video vor. Die Inhalte von PULSE Series haben bis zum 27.10.2026 rund 261.000 Views auf Instagram, TikTok und YouTube erreicht.

5. Der Verein ist der Ort. Die Vereinsküche wird ehrenamtlich betrieben, und Spielerinnen und Spieler, die nie in einem Verein waren, verbringen einen ganzen Nachmittag auf der Anlage. Norman Habermann: „Herzlich, herzlich, jeder willkommen.“ Damit wird aus einem Turnier ein Begegnungsraum, und genau den braucht der Verein, um neue Mitglieder zu gewinnen.

Was PULSE Series und PULSE Live für den Breitensport anders machen

Nach unserem Kenntnisstand ist PULSE Series das erste Hybrid-Sports-Format in Deutschland, das Konsole und Kleinfeld in einer gemeinsamen Wertung im Breitensport spielt, regelmäßig und offen für alle.

Dahinter steht PULSE Live, unsere Plattform für Vereine und Spielstätten:

  • Ein Profil für jede Spielerin und jeden Spieler: Tore, Teams und Spieltage bleiben dauerhaft sichtbar und vergleichbar.
  • Automatische Clips: Jedes Tor wird zum teilbaren Video für Spieler, Team und Verein. Ein eigenes Medienteam ist dafür nicht nötig.
  • Livestream und Sendung direkt von der Sportstätte.
  • Reichweite für Verein und Partner: Jeder Spieltag erzeugt Inhalte, die die Jugend dort erreichen, wo sie ohnehin ist.
  • Für Vereine bedeutet das: Die eigene Anlage wird digital, für Jugendliche wieder attraktiv und für Sponsoren sichtbar, ohne zusätzliche Arbeit für das Ehrenamt.

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    Bildnachweis: THE TRCK GmbH / PULSE Series
    Bildnachweis: THE TRCK GmbH / PULSE Series

    Spieltag 4 und 5: Spielen oder zuschauen

    Spieltag 4: Sonntag, 01.11.2026, 14 bis 20 Uhr. Gespielt wird in der Halle des ESV München-Ost e.V. in der Hermann-Weinhauser-Straße 7, 81673 München, erstmals mit eigenem Gamer-Raum. Für Zuschauer gibt es ein Rahmenprogramm mit PULSE Move, der Bewegungsstation mit Highscore, und Beat the Pro gegen Pro-Player Cagan. Der Eintritt ist frei.

    Bildnachweis: ESV München-Ost e.V.
    Bildnachweis: ESV München-Ost e.V.

    Spieltag 5: Sonntag, 08.11.2026. Gespielt wird im Eisenbahner Fußballzentrum München-Ost in der Thomas-Hauser-Straße 15.

  • Als Zuschauer dabei sein: pulse-series.de/zuschauen
  • Mitspielen, kostenlos und mit Trikot: pulse-series.de/anmelden
  • Vereine, Schulen und Partner erreichen uns unter pulse-series.de/partner-info oder per Mail an mm@thetrck.space.
  • PULSE Series, PULSE Live und PULSE Move sind Produkte der THE TRCK GmbH, München.

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    Quellen: O-Töne aus Video-Interviews am 25.10.2026, ESV München-Ost (Videos oben) · Spieler- und Clip-Zahlen: PULSE-Datenbank, Stand 27.10.2026 · Reichweite: PULSE Social Reach Report vom 27.10.2026 (Instagram, TikTok, YouTube, LinkedIn, Facebook) · Interview Prof. Dr. Torsten Schlesinger zum Drop-out im Jugendfußball, fussball.de, 08.03.2020 (via SBFV) · WHO, 22.11.2019: Guthold et al., The Lancet Child & Adolescent Health · Presse: mm@thetrck.space

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